Mathystraße 17
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Mein Spezialgebiet ist die Kriminalprognose. Eine Begutachtung wird unter anderem angefordert, wenn seitens der Strafvollstreckungskammern geprüft werden soll, ob eine Aussetzung der weiteren Vollstreckung der Strafe unter Berücksichtigung des Sicherheitsinteresses der Allgemeinheit verantwortet werden kann (§ 57 Abs 1 Nr. 2 StGB).
Als Lehrbeauftragter der Universität Landau biete ich seit dem Jahr 2018 Seminare für das Modul "Erstellung und Präsentation von Gutachten" als Pflichtveranstaltung des Masterstudiengangs (Psychologie) an.
Die Tätigkeit als Psychologe im Strafvollzug verschaffte mir hilfreiche Einblicke in den Vollzugsalltag von Strafgefangenen. Ein Schwerpunkt der Tätigkeit war die rückfallpräventive deliktorientierte Therapie im Rahmen von Einzelgesprächen und Gruppensitzungen. Zur Behandlung gehörte sowohl zu Beginn die Diagnostik mit Hinblick auf Risiko- und Schutzfaktoren als auch am Ende die Einschätzung zum Rückfallrisiko. Ein weiterer Schwerpunkt war die kriminalprognostische Einschätzung von Strafgefangenen zu Lockerungen und vorzeitigen Entlassungen.
Die Stiftung Rehabilitation Heidelberg (SHR) ist ein Dienstleistungsunternehmen der beruflichen Bildung und Rehabilitation. Es werden unter anderem Menschen mit psychischen Erkrankungen bei der Wiedereingliederung in Arbeit, Beruf und Gesellschaft unterstützt. Neben leitenden Tätigkeiten standen die psychotherapeutische Begleitung der Rehabilitanden sowie Vorträge und Seminartätigkeiten im Vordergrund.
Zusammen mit Prof. Dr. Helmut Kury erstellte ich kriminalprognostische Gutachten. Durch die enge Kooperation mit dem sehr erfahrenen Prognostiker konnte ich fachlich fundierte Einblicke in die Tätigkeit als Forensischer Gutachter bekommen. Die Zusammenarbeit mit einem der Autoren des Lehrwerkes "Rechtspsychologie" war vertrauensvoll und lehrreich.
Am MPI in Freiburg konnte ich in der Abteilung Kriminologie u.a. zum Thema Kriminalprognose forschen. Neben den Grundlagen der Kriminologie lernte ich auch unterschiedliche Prognoseinstrumente kennen. Strukturiertes und wissenschaftliches Arbeiten sind für mich bis heute selbstverständlich.